| Blühzeit | Juni bis August |
| Überwinterung |
winterhart |
| Wuchshöhe | 40-100 cm (je nach Sorte) |
| Wuchsstärke | kräftig, horstbildend |
| Wurzelwuchs | rhizombildend, gut teilbar |
| Blüte |
trichterförmig, in vielen Farben (gelb, peach, rot) |
| Standort |
sonnig bis halbschattig, humoser Boden |
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Besonderes |
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Der farbenfrohe Alleskönner im naturnahen Garten: Die Taglilie (botanisch Hemerocallis) ist ein echtes Multitalent für den Biogarten. Ihr Name leitet sich aus dem Griechischen ab: hemera = Tag, kallos = Schönheit – jeder Blütentag ist also ein kleines Fest. Obwohl jede einzelne Blüte nur einen Tag blüht, erscheinen über Wochen hinweg immer neue Blüten, sodass die Pflanze unermüdlich für Farbe sorgt.
Ursprünglich stammt die Taglilie aus Ostasien, wo sie schon seit Jahrhunderten kultiviert wird – nicht nur als Zierpflanze, sondern auch für die Küche. Ihre Blüten sind essbar und überraschen mit einem leicht pfeffrigen, etwas pikanten, oder fein süsslichen Aroma- je nach Sorte. Sie schmecken hervorragend roh im Salat, frittiert oder als dekoratives Topping auf Sommergerichten.
Die pflegeleichte Staude bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und nährstoffreiche, durchlässige Böden. Einmal eingewachsen, ist sie erstaunlich trockenheitsresistent und erfreut jedes Jahr zuverlässig mit üppiger Blüte – ohne grossen Pflegeaufwand.
Auch ökologisch gesehen ist die Taglilie wertvoll: Sie bietet Bienen und anderen Insekten Nahrung, fügt sich harmonisch in naturnahe Beete; ideal für Biodiversitätsgärten. In Kombination mit Wildstauden oder Gräsern entsteht ein lebendiger, naturnaher Look.
Jede Sorte hat ihren eigenen Charakter – von elegant und dezent bis leuchtend und verspielt. Wer Taglilien einmal im Garten hat, möchte sie nicht mehr missen. Tipp: Ab März beginnt die Pflanzzeit!