Für unsere Augen meist verborgen, wirken Boden-Mikroorganismen und Pflanzenwurzeln fortwährend zusammen. Dabei erbringen sie sichtbare Leistungen für vitale Garten- und Balkonpflanzen, die gegenüber Krankheiten, Hitze und Trockenheit robuster sind.
Die langen Fäden (Hyphen) der Mykorrhiza-Pilze weben ein dichtes Geflecht im Wurzelraum. Damit erschliessen sie für die Pflanze Nährstoffe und Wasser aus feinen Poren. Gelegentlich bildet der Pilz ballonförmige Sporen zur Fortpflanzung.
Mit RhizoSan gegossene Tomaten-Setzlinge zeigen nach 30 Tagen eine deutlich intensivere Durchwurzelung des Pflanztopfs. Oberirdisch haben die Jungpflanzen bereits zwei statt nur ein Blattpaar entwickelt.
Die Mikroskop-Aufnahme zeigt grün fluoreszierende Bakterien aus dem Produkt RhizoPlus. Der dichte Bakterienfilm auf der Wurzeloberfläche hält Wurzel und Pflanze gesund.
Myradix wird einmalig bei Aussaat oder Pflanzung angewendet. Pilz und Pflanze gehen eine langlebige Partnerschaft (Symbiose) ein. Der pflanzenstärkende Pilz im RhizoSan und die vitalisierenden Bodenbakterien im RhizoPlus besiedeln unterschiedliche Zonen an der Pflanzenwurzel. Für eine optimale Wirkung kann man sie ab Aussaat und Pflanzung während der ganzen Kulturzeit wiederholt kombiniert anwenden.
Die im Myradix enthaltenen Mykorrhiza-Pilze gehen mit Pflanzen eine langfristige Lebensgemeinschaft ein. Sie liefern den Pflanzen Nährstoffe und in Trockenzeiten Wasser aus kleinsten Bodenporen. Die feinen Pilzfäden (Hyphen) scheiden Stoffe aus, die die Bodenstruktur stabilisieren. Insbesondere für mehrjährige Kulturen sind Mykorrhiza-Pilze unverzichtbar, sie unterstützen aber auch einjährige Gemüsekulturen bei der Nährstoffversorgung.
Das Myradix-Granulat arbeitet man bei Aussaat und Pflanzung in die Erde ein, damit die Mykorrhiza-Pilzsporen in direkten Kontakt mit den Wurzeln kommen. Myradix eignet sich für Samen, Stecklinge, Pflanzzwiebeln, Rasen, Bäume und Sträucher. Einzig bei Kohlgewächsen, Heidelbeeren, Cranberrys und Rhododendren zeigt Myradix keine Wirkung.
RhizoSan enthält den Pilz Trichoderma asperellum, welcher die Wurzeln fast aller Pflanzen besiedelt. Die Pflanze profitiert von besser verfügbaren Nährstoffen und Unterstützung bei der Wasseraufnahme. Der Pilz regt ausserdem das Wachstum der Feinwurzeln an. Dadurch entwickeln sich die behandelten Pflanzen kräftiger und werden toleranter gegenüber Trockenheit.
RhizoSan eignet sich für die Anwendung in fast allen Kulturen, auch in Moorbeeten. Die stärkende Wirkung zeigt sich besonders deutlich bei Pflanzen in Kübeln und Töpfen wie etwa Balkontomaten.
RhizoSan mischt man wie RhizoPlus dem Giesswasser bei. Eine abwechselnde Anwendung beider Produkte verbessert die Wirkung.
RhizoPlus enthält das natürliche Bodenbakterium Bacillus amyloliquefaciens. Diese Bakterien besiedeln frisch gewachsene Wurzeln und halten sie gesund. Die Ausscheidungen der Bakterien regen das Wurzelwachstum an. Die Pflanze spriesst üppiger und ergibt eine reiche Blüte und Ernte.
Mit RhizoPlus kann man Aussaaten angiessen und Zimmerpflanzen sowie frisch gepflanztes Gemüse, Blumen und Gehölze in Beeten oder Töpfen vitalisieren. RhizoPlus eignet sich ebenfalls für neu angelegte Rasenflächen und zur Regeneration der Erde nach der Winterruhe.
Regelmässige Gaben während der Vegetationszeit steigern die Wirkung. Es ist wichtig, beim Aufbewahren direkte Sonneneinstrahlung auf das Produkt zu vermeiden.